
„Level 0 – Die Schule, die nachts online geht“
Um 22:44 Uhr vibriert Lenis Handy. Das Schulportal ist online – obwohl die Schule längst geschlossen ist. Eine Nachricht fordert sie auf, Gebäude B zu betreten. Dort warten verschlossene Räume, manipulierte Erinnerungen und ein Mädchen, an das sich niemand mehr erinnern kann. Gemeinsam mit Mila und Jaro gerät Leni in ein Spiel, das jede Ausrede erkennt. Wer wegschaut, verliert mehr als eine Erinnerung. Wer schweigt, überlässt dem System die Entscheidung. Schon bald geht es nicht mehr nur um eine rätselhafte Nacht, sondern um Schuld, Ausgrenzung und die Frage, wer fehlt, ohne dass es jemand bemerkt. Um Level 0 zu bestehen, müssen die Freunde lernen, hinzusehen – auch wenn die Wahrheit wehtut. Doch als der Morgen kommt, ist das Spiel noch lange nicht vorbei. Denn Level 0 wartet.

„Ein Hof voller Abenteuer – Von Ponys, Plumpsklos und kleinen Katastrophen“
Ein Hof. Zwei Kinder. Ein Pony mit eigener Meinung. Und Abenteuer, die meistens mit den Worten beginnen: „Ich hab eine Idee.“ Auf dem Bauernhof von Ansgar und Hilde ist kein Tag wie der andere. Denn wo Erwachsene nur einen Holzschuppen, einen Bach, einen Heustock oder ein paar Kartoffeln sehen, entdecken die beiden sofort Burgen, Boote, Geheimverstecke, Rennstrecken und große Pläne. Manchmal geht alles gut. Meistens aber wird es matschig, laut, klebrig oder ziemlich chaotisch. Da ist Moritz, das eigensinnige Pony, das genau weiß, was es will – und was nicht. Da sind Hühner, die plötzlich eigene Ausflüge planen, ein Kater, der in eine Falle gerät, ein Plumpsklo mit angeblichem Geheimnis und ein Bach, der sich nur ungern aufhalten lässt. Ob beim Dammbauen, Schlittenfahren, Kartoffelernten oder beim Übernachten im Heu: Ansgar und Hilde stürzen sich mit Fantasie, Mut und einer ordentlichen Portion Kinderlogik in jedes Abenteuer. „Ansgar und der Hof voller Abenteuer“ ist ein warmherziges, humorvolles Kinderbuch über das Aufwachsen auf dem Land – voller kleiner Katastrophen, großer Ideen und unvergesslicher Hofmomente. Die Geschichten erzählen von Neugier, Zusammenhalt, Geschwisterstreit, Versöhnung und dem wunderbaren Gefühl, draußen die Welt zu entdecken. Ein Buch zum Vorlesen, Selberlesen, Lachen und Wiedererkennen – für Kinder, die Ponys, Tiere, Matsch und Unsinn lieben, und für Erwachsene, die sich daran erinnern, wie groß ein Abenteuer sein kann, wenn man klein ist. Ideal für Kinder ab etwa 6 Jahren zum Vorlesen und ab etwa 8 Jahren zum Selbstlesen.

„Die offene Tür – Ein Jakob-Faller-Roman“
Eine offene Tür. Eine Nacht, über die dreißig Jahre lang geschwiegen wurde. Und Jakobs eigener Name auf einer Akte, die niemals hätte existieren dürfen. Als Jakob Faller in die Haslachmühle zurückkehrt, stößt er auf eine geschwärzte Seite und den rätselhaften Vermerk 02:47. Kurz darauf bricht die einzige Zeugin zusammen. Anonyme Nachrichten treiben ihn weiter – und führen ihn tief in eine Vergangenheit, die er selbst verdrängt hat. Zwischen Horgenzell, Wilhelmsdorf und Ravensburg beginnt ein Wettlauf gegen Menschen mit alten Schlüsseln und tödlich guten Gründen zum Schweigen. Je näher Jakob der letzten Fassung kommt, desto grausamer wird die Wahrheit: Er war damals nicht nur Zeuge. Er war näher dran, als er je wissen wollte.

„Der Bach unter dem Haus – Ein Heimat-Thriller“
Unter dem Dillmannshof bei Horgenzell rauscht seit Generationen ein Bach durch den Keller. Als eine rostige Kassette mit alten Papieren, einem Ring und rätselhaften Zeichen auftaucht, beginnt eine gefährliche Spurensuche. Sie führt ins Jahr 1881, zu Franziska Baum, zum verschwundenen Tagelöhner Sepp, in eine verlassene Ziegelei und eine Kapelle voller Geheimnisse. Je näher die Wahrheit rückt, desto entschlossener verteidigt die Familie Besitz, Ruf und alte Ansprüche. Denn der Hof wurde womöglich nicht nur mit Geld bezahlt. Zwischen nassen Kellern, verschwundenen Akten und tödlichem Schweigen wächst der Verdacht, dass die Vergangenheit keineswegs begraben ist. Ein atmosphärischer Heimat-Thriller über Schuld, Erinnerung und einen Toten, dessen Name endlich zurückkehren soll.

Der Stille Bach in mir
„Der Stille Bach in mir“ erzählt ein Leben in kurzen, intensiven Erinnerungsbildern: Kindheit auf oberschwäbischen Höfen, Familie, erste Liebe, Aufbruch, Arbeit mit Menschen mit Behinderung, Scheitern und Neubeginn. Orte wie Nessenreben, Dillmannshof, Fenkenmühle, Haslachmühle und Haus Tobel werden zu Ankern einer persönlichen Geschichte. In knappen Mikro-Kapiteln geht es um Herkunft, Verantwortung, Kinder, Abschiede und die Frage, was bleibt, wenn vieles verloren geht. Ein stilles, direktes Buch über Brüche, Nähe und das Weitergehen.